Wer bin ich?

Ich bin Claudia Geist, wurde 1976 in Bautzen geboren und lebe seit 2005 im wunderschönen Mecklenburg-Vorpommern.

Hierher hat es mich zunächst tatsächlich verschlagen, da ich bis 2004 ein Lehramtsstudium in Berlin absolviert hatte und dort für meine Fachrichtung (Blinden-/ Gehörlosenpädagogik und Englisch) keinen Platz für mein Referendariat finden konnte. 

So zog ich 2005 zunächst nach Rostock und absolvierte mein Referendariat im ersten Jahr an der Landesschule für Gehörlose in Güstrow und das zweite Jahr an der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte (jetzt: ÜFZ Sehen) in Neukloster. Hier wurde ich glücklicherweise übernommen und arbeite an dieser Schule seit 2007 als Lehrerin. Ein Job, der mich sehr erfüllt, aber ich merkte, dass da noch mehr ist ...

Mein Weg zur Hundetrainerin

Bereits als Kind war ich vernarrt in Hunde. Was habe ich meine Eltern angebettelt nach einem Hund. Jede Möglichkeit einen Hund zu streicheln oder auszuführen, habe ich dankend angenommen. Meine Eltern erkannten aber zum Glück, dass wir einem Hund nicht hätten gerecht werden können – rückblickend bin ich ihnen dafür sehr dankbar. 

Aber der Traum vom Hund blieb, führte zunächst über wohnungstaugliche und weniger zeitintensive Haustiere, nämlich Wellensittiche und später dann noch Streifenhörnchen. 

Besonders vernarrt war ich in Huskies und mein Traum – später zwei Huskies haben zu wollen, war für mich sehr klar – alles nur eine Frage der Zeit bzw. des Zeitpunktes. 

Da dieser sich Zeit ließ, war ich häufig bei Schlittenhunderennen zu Gast, konnte man doch hier den Huskies und auch anderen Hunden sehr nah kommen und oftmals auch laaange streicheln. 

Die Zeit verging, mittlerweile war ich von Rostock nach Neukloster umgezogen, um mir den kostenintensiven täglichen Fahrweg zu sparen. Eigentlich wollte ich ja immer in einer Großstadt leben … - ja, das war tatsächlich mal mein Traum. Ich fühlte mich in Berlin während meines Studiums pudelwohl. Doch manchmal plant das Universum wohl einfach anders. 

Da passierte es im Januar 2015, als eine Freundin mir ein Foto eines Bolonkas zeigte und ich mich sofort in diese süßen Hunde verliebte. Von dieser Rasse hatte ich bis dahin noch nie gehört, aber es stand fest, so einen Hund möchte ich haben! 

Moment! 

War da nicht ein Traum von Huskies? Nun ja, manchmal muss man erkennen, dass der Traum etwas unrealistisch war. Ich habe mich gegen einen Husky entschieden, da ich ihm nicht gerecht werden kann. Dennoch finde ich, sind es wirklich faszinierende Hunde, aber alle anderen und jeder für sich auch. 

Zurück zum Bolonka: Zunächst habe ich recherchiert, was Bolonka Zwetnas für Hunde sind. Was brauchen sie? Wo bekomme ich einen? Und überhaupt, wie plane ich das denn? Eingewöhnung des Welpen ist doch wichtig, habe ich gelesen. Also Sommerferien, lange Zeit, damit die Kleine (ich wollte eine Hündin) sich gut einleben kann. 

Ich fand Züchter, telefonierte mit ihnen und fand die meisten sehr nett, aber entweder es gab sofort Welpen … ähm, nee, das geht doch jetzt nicht, das muss man doch planen … 

Wann haben sie denn den nächsten Wurf? Also eventuell im nächsten Jahr, vielleicht auch erst in zwei Jahren … doch dann fand ich eine sehr nette Züchterin und sie plante noch einen Wurf in diesem Jahr. Problem – der früheste Deckzeitpunkt sei im April – beim Nachrechnen kam ich dann auf einen Abgabezeitpunkt im September. Hm, da sind keine Ferien. Also wieder hin und her überlegt, Hundemenschen in meinem Umfeld befragt und es dann doch kurzerhand einfach gemacht. Ich ließ mich auf die Interessentenliste setzen. Ich dachte, man kann eben nicht alles planen, manches muss man vielleicht auch einfach machen und gucken, welche Lösung sich ergibt.

Am 04.07.2015 war es soweit und fünf süße Bolonka-Welpen erblickten das Licht der Welt. Einige Tage später bekam ich die ersten Fotos zu sehen. Gott, waren die winzig und so süß. Und schon direkt auf diesem ersten Bild verliebte ich mich in einen der Welpen – tja, es war ein Rüde. Ich dachte, ok, erstmal abwarten. Ich war mehrfach bei der Züchterin und der kleine Rüde, in den ich mich direkt verliebt hatte, zeigte beim ersten Mal so mal überhaupt kein Interesse an mir. Seine Geschwister schon und ich überlegte wieder. Aber beim nächsten Besuch kam er ganz schnell zu mir und ließ sich streicheln und knabberte an meinen Fingern – es war passiert – dieser musste es sein! Aber Rüden sind doch nicht so leicht zu erziehen wie Hündinnen hieß es in vielen Büchern und Internetartikeln. Die diskutieren immer wieder aus, wer die Hosen anhat, hieß es. Hmmm, doch die falsche Entscheidung? Würde ich einen Hund kriegen, der die Weltherrschaft an sich reißen möchte? Würde ich ihm gewachsen sein? 

Aber so ein kleines, zartes Wesen, braucht doch eigentlich nur viel Liebe und zur Hundeschule möchte ich ja auch. Wird schon werden. 

Der große Tag kam, am 18. September 2015 zog mein kleiner Oskar bei mir ein und veränderte mein Leben. Eine tolle Hundeschule hatte ich auch gefunden, Birgit, die Trainerin sollte über die Jahre eine enge Freundin werden und begleitete mich auch auf meinem Weg zur Hundetrainerin. 

Ach ja, Hundetrainerin, ja, wie kam es denn nun eigentlich dazu.

Ich lernte bald, dass Hundetraining nicht gleich Hundetraining ist. Ich lernte, dass es Rudelführer geben soll, las, dass es Hunde gäbe, die immer Chef sein wollten und woran man es erkennen würde. Ich las, was ich tun könne, damit mein Hund mich auch ja als Chef ansieht. Irgendwie fand ich das aber doch alles befremdlich und tat es nicht. Mein Hund wurde nicht zum Chef und ich auch nicht – wir wurden zum Team. Mal sagte der eine, worin sein Bedürfnis gerade besteht und mal der andere und naja, ich nahm schon irgendwie mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse von Oskar, schließlich ist er ja von mir abhängig. 

Nun gab es aber doch auch einige Baustellen bei Oskar, so dass ich weiterhin Birgit als unserer Hundetrainerin treu blieb und ich mich immer weiter ins Thema „Hund“ vertiefte. Schließlich reifte in mir der Wunsch eine Ausbildung zur Hundetrainerin zu machen. 

So begann ich im Januar 2021 an der Hundeakademie „Hund! Katze! Wolf!“ bei Michaela Wolf und ihrem Team meine Ausbildung zur Hundetrainerin und Hundeverhaltensberaterin, die ich im Januar 2023 abschloss. Die Ausbildung war sehr vielseitig und ich lernte eine Menge über die Lerntheorie und natürlich auch deren praktische Anwendung. Daraus ergeben sich für mich Grundsätze, auf denen meine Art mit Hunden zu arbeiten basiert.

Meine Trainingsgrundsätze

Mir ist ein faires, bedürfnisgerechtes und gewaltfreies Training mit Hunden wichtig. So schaue ich darauf, welches Verhalten ich von einem Hund möchte und belohne dieses. Ich arbeite so, dass ein Hund die beste Chance hat, das gewünschte Verhalten zu zeigen, seine Belohnung zu bekommen und entspannt mit seinem Zweibeiner zum Trainingsziel zu gelangen.

Was bei mir keinen Raum findet sind überholte Theorien der Rudelführer- und Rangordnungstheorie sowie ein falsch verstandener Dominanzbegriff. Ebenso wie ein Training, das auf Druck, Einschüchterung oder Zwang eines Hundes setzt. 

Ich freue mich darauf, dich und deine Fellnase bei kleinen und großen Problemen im Training zu unterstützen oder euch bei einem meiner Beschäftigungsangebote zu begrüßen. 

Mehr Infos dazu findest du unter der Kategorie „Kurse und Veranstaltungen“. 

 

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